Klappentext
'Es ist nur so, dass ich, bevor ich mich den Rest meines Lebens nur noch mit Toten beschäftige, gern selbst richtig gelebt hätte.'
Der Sommer 2003 in der niedersächsischen Kleinstadt beginnt wie immer: Freibad, Bandproben, die Leichen in Papas Keller. Dominik ist der Sohn des Bestatters und soll den Familienbetrieb in naher Zukunft von seinem alleinerziehenden Vater übernehmen. Bislang sprach nichts dagegen, denn Domi ist erstaunlich routiniert im Umgang mit Trauernden und weiß mehr über Tod und Verlust als die meisten Erwachsenen. Worüber er allerdings wenig weiß, ist das Leben selbst. Das ändert sich, als kurz vor den großen Ferien ein Neuer in seiner Klasse auftaucht: Biff ist unangepasst, lässig, impulsiv. Gegen seinen Willen fühlt Domi sich von dessen scheinbar endlosem Hunger auf das Leben angezogen, und so entsteht im Laufe dieses heißen, flirrenden Sommers zwischen den beiden etwas Größeres, etwas, das in seiner Intensität alles andere, Freunde, Familie, Zukunft, an den Rand drängt.
'Kea von Garnier ist eine sehr feinfühlige Erzählerin und beschäftigt sich hier gekonnt mit dem Erwachsenwerden, der Suche nach der eigenen Identität und der ersten großen Liebe - berührend, aber auch humorvoll. Für Fans der Bücher von Caroline Wahl und Christian Huber und für alle, die gerne Coming of Age-Romane lesen.' WDR2 Lesen
'Kea von Garnier schreibt vom Erwachsenwerden in der Kleinstadt und von der ersten großen Liebe zweier Jungs: maximal zärtlich, humorvoll und so nah, dass man jede Berührung spürt.' Johannes Bullinger (@queerinliterature)
Rezension
'Es ist nur so, dass ich, bevor ich mich den Rest meines Lebens nur noch mit Toten beschäftige, gern selbst richtig gelebt hätte.'
Der Sommer 2003 in der niedersächsischen Kleinstadt beginnt wie immer: Freibad, Bandproben, die Leichen in Papas Keller. Dominik ist der Sohn des Bestatters und soll den Familienbetrieb in naher Zukunft von seinem alleinerziehenden Vater übernehmen. Bislang sprach nichts dagegen, denn Domi ist erstaunlich routiniert im Umgang mit Trauernden und weiß mehr über Tod und Verlust als die meisten Erwachsenen. Worüber er allerdings wenig weiß, ist das Leben selbst. Das ändert sich, als kurz vor den großen Ferien ein Neuer in seiner Klasse auftaucht: Biff ist unangepasst, lässig, impulsiv. Gegen seinen Willen fühlt Domi sich von dessen scheinbar endlosem Hunger auf das Leben angezogen, und so entsteht im Laufe dieses heißen, flirrenden Sommers zwischen den beiden etwas Größeres, etwas, das in seiner Intensität alles andere, Freunde, Familie, Zukunft, an den Rand drängt.
'Kea von Garnier ist eine sehr feinfühlige Erzählerin und beschäftigt sich hier gekonnt mit dem Erwachsenwerden, der Suche nach der eigenen Identität und der ersten großen Liebe - berührend, aber auch humorvoll. Für Fans der Bücher von Caroline Wahl und Christian Huber und für alle, die gerne Coming of Age-Romane lesen.' WDR2 Lesen
'Kea von Garnier schreibt vom Erwachsenwerden in der Kleinstadt und von der ersten großen Liebe zweier Jungs: maximal zärtlich, humorvoll und so nah, dass man jede Berührung spürt.' Johannes Bullinger (@queerinliterature)“
Klappentext
Unterwegs, um Grenzen zu überwinden
In einem alten indischen Auto macht sich Andreas Babst zusammen mit seiner Freundin Rebecca auf den Weg von Indien nach Europa - auf der Suche nach Antworten in einer Welt, die uns immer unsicherer und unberechenbarer erscheint. In vier Monaten fahren sie über Nepal nach China, durch Zentralasien, übers Kaspische Meer Richtung Türkei und von dort in die Schweiz.
Ein faszinierender Blick in eine fremde Welt
Eine nepalesische Haushälterin, ein kasachischer Fischer, ein georgischer Demonstrant - anhand von Begegnungen beschreibt Andreas Babst diese außergewöhnliche Reise und verleiht den aktuellen Themen, die uns Europäer zunehmend verunsichern, ein Gesicht. Er berichtet vom Mut, für ein besseres Leben aufzubrechen, der Angst, im eigenen Land zum Fremden zu werden, den Herausforderungen, die die Erderwärmung mit sich bringt; und ermöglicht es so, die Situation in Europa aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ein vielschichtiger und berührender Reisebericht, der den Nerv der Zeit trifft.
Fein beobachtet und hochaktuell
Rezension
Klappentext
England 1926: In einem Land, das sich noch immer vom Ersten Weltkrieg erholt, ist London zum Mittelpunkt eines neuen, ausgelassenen Nachtlebens geworden. In den Clubs von Soho tummeln sich Adelige neben Starlets, ausländische Würdenträger neben Gangstern, und Mädchen verkaufen Tänze für einen Schilling. Im Zentrum dieser glitzernden Welt steht die berüchtigte Nellie Coker. Rücksichtslos und ehrgeizig kontrolliert sie die wichtigsten Clubs der Stadt. Doch der Erfolg schafft Feinde: Nellies Imperium wird von außen und innen bedroht. Da sind ihre sechs Kinder, die alle eigene Ziele verfolgen, rivalisierende Straßengangs, ein Mafioso mit guten Manieren und schlechten Absichten ... Und da ist Inspektor John Frobisher. Seine Mission: herauszufinden, was mit den vielen Mädchen geschieht, die im Sohoer Nachtleben spurlos verschwinden. Mithilfe einer jungen Bibliothekarin, die er in Nellies Clubs einschleust, beginnt er, der Königin von Soho das Leben schwer zu machen.
Rezension
Ein opulentes, atmosphärisches Portrait einer glitzernden Zeit. - Doris Reiserer-Kraus, DIE PRESSE Atkinson schildert mit trockener Eleganz und subtilem Humor das Porträt des ausgelassenen Nachtlebens nach dem ersten Weltkrieg. - Thomas Kielhorn, BILD
Grosses Kino für den Kopf! - Doris Kraus, DIE PRESSE
Atkinson erzählt spannend und episodenreich, mit einer Vielzahl von Strängen und Figuren, die durchaus an die Tradition und das Niveau eine Charles Dickens erinnern. - Jochen Vogt, WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG
Stecken Sie das Buch in Ihre Tasche, es wird Sie nicht beschweren« Sylvia Staude, FRANKFURTER RUNDSCHAU
Kate Atkinson ist berühmt-berüchtigt für ihr Erzählen mit einem breit angelegten Netz von Parallelhandlungen die sie am Schluss ebenso kunstvoll wie spannend zusammenzuführen pflegt. - Peter Meisenberg, WDR WESTART
Ein wilder Ritt durch das London der ›Roaring Twenties‹: Man glaubt, die Drinks schmecken, die Schläge spüren und den Gestank riechen zu können.
Packend erzählt, historisch bunt, ironisch und sarkastisch, deftig und prall. - Erhard Schütz, KULTUR HOCH 2“
Klappentext
Rezension
Klappentext
Eigentlich möchte Carol nur in Ruhe ihren Lebensabend genießen. Doch das ist nicht so leicht - für eine Serienmörderin
Als sie ins Seniorenheim Sheldon Oaks einzieht, ist Carol selig: endlich ihre eigenen vier Wände. Endlich Freiheit. Denn die letzten 35 Jahre hat sie im Gefängnis verbracht. Wegen siebenfachen Mordes. Carol ist Serienmörderin. Na ja, war Serienmörderin. Jetzt ist sie im Ruhestand. Und froh, in Sheldon Oaks etwas für sie gänzlich Neues zu finden: Freundschaft. Bis genau vor Carols schönem neuen Balkon jemand ermordet wird. Dummerweise wimmelt es in ihrem neuen Freundeskreis nur so von ehemaligen Ermittlern, die sich flugs an die Arbeit machen. Denn wer wird als Erstes verdächtigt? Carol natürlich. Wenn sie ihre neu gefundene Freiheit und ihre Freunde behalten will, muss sie ihre Unschuld beweisen. Und zwar schnell.
Eine Innenministerin, ein Kriminalkommissar, eine Pathologin und eine Serienmörderin im Seniorenheim - Bühne frei für Carol und ihre Ermittlungstruppe der besonderen Art!
Rezension
Klappentext
Immer mehr Menschen leiden unter chronischen psychischen Erkrankungen, und dennoch: Wer nicht »normal funktioniert«, stößt auf Unverständnis und muss hart um Anerkennung kämpfen. Kea von Garnier begibt sich schon mit zwölf Jahren das erste Mal in eine Therapie. Depressionen und Angststörungen machen ihr das Leben schwer. Doch sie lernt, sich gegen die dunklen Tage zu behaupten und mit ihnen zu leben. Und sie zeigt, wie man als junger Mensch, der das Leben noch vor sich hat, trotz der Diagnose »psychisch krank« seinen Weg finden kann. Mit ihren Texten macht sie vielen Menschen Mut. In ihrem Buch lässt sie uns nah an sich heran, wir begleiten sie auf der Suche nach einer Diagnose, auf ihrem Weg durch schwere Zeiten, die sie auch ihr Leben hätten kosten können. Sie beschreibt, welche Tipps und Therapieansätze ihr am meisten geholfen haben. Und wie viel Geduld und Zeit der Prozess der Heilung braucht, aber auch, dass es sich lohnt, durchzuhalten.
Rezension
Herzlichen Dank an die Autorin, dass sie das Themen Panikattacke, Essstörung und Depression, in der sich viele Betroffene wiedererkennen können, enttabuisiert und helfen kann, mutig zu sein und sich nicht mehr zu schämen für eine Erkrankung, für die man nichts kann.“
Klappentext
Nur große Herzen verändern die Welt - Der neue mitreißende Roman von Bestsellerautorin Kathryn Stockett
'¿Der Club der Unbeugsamen¿ ist eine Wucht von einem Buch. Stockett erzählt mitreißend, mit witzigen Überraschungen, viel Herz und trockenem Humor. Der Lesesommer ist gerettet.' (Doris Kraus, Die Presse am Sonntag)
Oxford, Mississippi, 1933. Während die Wirtschaftskrise die Welt in Atem hält, kreuzen sich in einer kleinen Stadt die Wege dreier ungewöhnlicher Frauen. Sie erkennen, dass sie gemeinsam etwas bewegen können, vielleicht sogar die Regeln ihrer Zeit verändern. Um ihre Ziele zu erreichen, gehen erstaunliche Risiken ein. Denn sie haben eines gemeinsam: Sie haben wenig zu verlieren.
Die elfjährige Meg, deren Mutter einst an Weihnachten verschwand, hat auf die harte Tour gelernt, sich auf niemanden zu verlassen. Nun zählt sie zu den 'großen Mädchen' im Waisenhaus und kämpft jeden Tag um ihre Würde. Birdie Calhoun, unverheiratet und unverblümt, ist nach Oxford gekommen, um ihre wohlhabende Schwester um etwas Geld zu bitten. Doch sie merkt schnell: Das High-Society-Leben ist nichts als ein Geflecht aus Lügen. Dann begegnet Birdie Charlie, einer Frau, die mit dem Rücken zur Wand steht. Als sich die Schicksale der drei kreuzen, schmieden sie einen kühnen Plan, um einzufordern, was ihnen zusteht. Doch in einer heuchlerischen Zeit, in der die Freiheit von Frauen zerbrechlich ist, kann selbst der kleinste Akt des Widerstands gefährliche Folgen haben.
Ein Roman, der mitten ins Herz trifft. Und eine Hymne an alle unterschätzten Frauen, die den Mut haben, für ihre Ideale zu kämpfen.
'Kathryn Stockett erzählt straff und raffiniert zugleich, entlarvt dabei die Heuchelei jener Zeit ein ums andere Mal. Ihre starken Frauenfiguren wachsen einem schnell ans Herz. Der Ton ist schonungslos offen und dennoch heiter. Was den ¿Club der Unbeugsamen¿ zu einem absolut unvergesslichen Roman macht.' - Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost
'Kluger und warmherziger Roman über drei ungewöhnliche Heldinnen.' Hörzu
'Eine starke Geschichte über eine Wahlfamilie (...) ein mitreißender und zugleich berührender Roman über wirtschaftliche Not und soziale Ungerechtigkeit. Stockett erschafft meisterhafte Szenen - pure, unbändige Unterhaltung.' - New York Times
'Klug, humorvoll und mit unvergesslichen Charakteren, deren Meinungen und Handlungen einen sofort in ihren Bann ziehen - dieses Buch ist ein absolutes Muss.' Bonnie GarmusNach 'Gute Geister' endlich der neue fulminante Roman der international gefeierten Bestsellerautorin Kathryn Stockett.
Rezension
Klappentext
Klappentext
Geheimnisvolle Erbstücke führen vier junge Frauen zu großen Liebesgeschichten und einem schicksalhaften Geheimnis - zurück nach Schottland und in die farbenprächtigsten Winkel der Welt ...
Nach dem Tod ihrer Mutter kehrt Roz Australien den Rücken und trägt nur einen Ring mit einem leuchtenden Opal bei sich, ein Erbstück, das sie bei der Räumung ihres Zuhauses entdeckt hat. In London, zwischen den antiken Schätzen eines kleinen Ladens, fühlt sie sich auf beinahe mystische Weise von einem Gemälde angezogen, das vier Felsen an der Küste Schottlands zeigt. Von einer unstillbaren Sehnsucht getrieben, reist sie nach Skara, in die Heimat der verstorbenen Malerin. Gemeinsam mit Drew, einem charismatischen Inselbewohner, enthüllt Roz nicht nur die Geschichte einer großen Liebe, sondern auch das tragische Geheimnis von vier Schwestern, das ihr eigenes Leben für immer verändern wird ...
Eine Familie mit einem uralten Geheimnis, rätselhafte Erbstücke und exotische Länder - wenn Sie Familiengeheimnis-Sagas lieben, dürfen Sie diese Reihe nicht verpassen!
Klappentext
Rezension
Während des Lesens dachte ich so oft: Genau so fühlt es sich an! Bei Sheila de Liz merkt man sofort, dass sie sich mit Herzblut diesem Thema widmet und intensiv recherchiert hat. Dadurch fühlt man sich als Frau ernst genommen und verstanden.
Sie erklärt Schritt für Schritt, was in dieser Zeit wichtig ist, damit man die Menopause nicht nur bewältigt, sondern auch positiv erleben kann. Besonders spannend fand ich die verständlichen Erklärungen zum Hormonspiegel und dass beispielsweise auch Frauen Testosteron benötigen – ohne gleich einen Bart zu bekommen.
Dank dieses Buches habe ich die richtige Gynäkologin gefunden, verstehe meinen Körper heute viel besser und bin gespannt, was meine Hormonmessung ergeben wird. Sehr empfehlenswert!“
Klappentext
Rezension
Wer außergewöhnliche, traditionelle und fantasievolle Flechtfrisuren entdecken möchte, wird hier garantiert inspiriert. Sie heissen Confluence Braids, Tropas, La Totuma, Las Carreitas, El Undihito, El Punto, El Zigzag und Departes.
Dazu ist das Buch wunderschön illustriert.“
Klappentext
Das perfekte Sommerbuch über die unvergängliche Kraft der Liebe!
Westaustralien 1958: Seit Generationen lebt die Familie der MacBrides auf der entlegenen Schaffarm Meredith Downs. Bis eines Tages ein Unfall alles ändert. Während der Vater und der älteste Sohn ihr Leben verlieren, übersteht der 17-jährige Matthew das Unglück nur knapp. Doch als er aus dem Krankenhaus entlassen wird, schlägt das Schicksal ein zweites Mal zu: Ausgerechnet Matthews Rückkehr nach Meredith Downs kostet ein weiteres Mitglied der MacBrides das Leben, während ein anderes das seine opfert, um ein unschuldiges Kind zu retten. Matt steht vor einer schmerzhaften Zerreißprobe ...
'Das ist, was man im allerbesten Sinn einen großartigen Schmöker nennt - ich war für Tage darin versunken. [...] Wir haben es mit einer ergreifenden Geschichte von Schuld, Unschuld, Zufall, von zerstörten Leben, von vorsichtiger Liebe und von all dem zu tun, was das Leben groß, tragisch, wunderbar, überwältigend oder manchmal auch kaum zu ertragen macht!' Elke Heidenreich
'Mein Buch des Jahres! Ein ganz großes Lesevergnügen mit einem der schönsten Enden, die ich je gelesen habe. Ich beneide jeden, der dieses Buch noch vor sich hat - solche Bücher gibt es nur alle zehn Jahre.' Dora Heldt
'Was einer schwächeren Autorin zu einer kitschigen Familiensaga geriete, wird durch Stedmans feines Stilempfinden zu einem bewegenden Roman über Verlust und das, was uns prägt und hält.' Denis Scheck
¿ Für Fans von emotionalen literarischen Familienromanen.
¿ Westaustralien als majestätische, symbolische Erzählkulisse.
¿ Ein Roman, der nicht vor Schmerz zurückschreckt - und gerade dadurch tief berührt.
M.L. Stedman legt wie keine Zweite den Finger auf die ganz großen zwischenmenschlichen Konflikte - und macht aus ihnen eine überwältigende und heilsame Leseerfahrung.
Rezension
Klappentext
. »Überwältigend. Ein literarisches Rettungsboot auf dem Meer des iranischen Fundamentalismus.« Margaret Atwood
Als die iranische Literaturprofessorin Azar Nafisi den Schleier nicht länger tragen will, wird sie von der Universität Teheran verwiesen - und erfüllt sich einen Traum. Zwei Jahre lang kommen sie und sieben ihrer besten Studentinnen jeden Donnerstagmorgen heimlich zusammen, um verbotene Klassiker der westlichen Literatur zu lesen. Mit der Lektüre von Vladimir Nabokov, Jane Austen, Henry James und F. Scott Fitzgerald schaffen sie sich Freiräume in der ihnen aufgezwungenen Enge der Islamischen Republik Iran. Aus verstohlen in ihr Haus huschenden schwarz verschleierten Schatten werden junge Frauen in Jeans und bunten Kleidern. Sie öffnen sich in der Diskussion über die literarischen Werke und beginnen die eigene Realität, der gegenüber sie sich lange sprachlos und ohnmächtig fühlten, zu hinterfragen und zu verändern.
Rezension
Wie fühlen sich die Frauen im Iran während der Unterdrückung? Azar Nafisi beschreibt sehr poetisch (ihre Autobiografie) mit vielen historischen Fakten über den Iran.
"Ich war bezaubert und bewegt von Azar Nafisis Geschichte, wie sie und – mit ihrer Hilfe – andere sich dem radikalen Kampf des Islam gegen Frauen widersetzten." Susan Sonntag“
Klappentext
Die eindringliche und bewegende Autobiographie eines furchtlosen Oppositionsführers, der den höchsten Preis für seine Überzeugungen zahlen musste.
Nawalny begann mit der Arbeit an PATRIOTim Jahr 2020, kurz nach dem Giftanschlag auf ihn. Es ist die umfassende Geschichte seines Lebens: seine Jugend, seine Berufung zum Aktivisten, seine Ehe und Familie sowie sein Einsatz für Demokratie und Freiheit in Russland angesichts einer Supermacht, die ihn unbedingt zum Schweigen bringen will. PATRIOT zeigt Nawalnys absolute Überzeugung: Der Wandel ist nicht aufzuhalten. Er wird kommen.
Anschaulich und mit spannenden Details, einschließlich bislang unveröffentlichter Aufzeichnungen aus dem Gefängnis, schildert Nawalny seinen politischen Werdegang, die zahlreichen Anschläge auf ihn und seine Vertrauten und die hartnäckigen Kampagnen, die er und sein Team gegen das zunehmend diktatorische Regime zu führen wagten.
Nawalnys Witwe, Julija Nawalnaja, sagt: "Dieses Buch ist nicht nur das Zeugnis von Alexejs Leben, sondern auch von seinem standhaften Kampf gegen die Diktatur - ein Kampf, für den er alles gab, einschließlich sein Leben. Die Leser werden den Mann kennenlernen, den ich zutiefst geliebt habe - einen Mann von umfassender Integrität und unbeugsamem Mut. Seine Geschichte wird nicht nur sein Andenken ehren, sondern auch andere Menschen inspirieren, sich für das Richtige einzusetzen und nie die Werte aus den Augen zu verlieren, die wirklich zählen."
Geschrieben mit der Leidenschaft, dem Esprit, der Aufrichtigkeit und dem Wagemut, für die er zu Recht bewundert wurde, ist PATRIOT Nawalnys Abschiedsbrief an die Welt: eine bewegende Darstellung seiner letzten Jahre, die er im brutalsten Gefängnis der Welt verbrachte, eine Mahnung, warum die Grundsätze der individuellen Freiheit so wichtig sind, und ein mitreißender Aufruf, das Werk fortzuführen, für das er sein Leben gab.
Rezension
Nawalny erzählt seine Geschichte so, dass man das Gefühl hat, ihn persönlich kennenzulernen. Er beschreibt seine Erlebnisse und die schwierigen Entscheidungen, die er treffen musste, ohne dabei jemals den Eindruck zu erwecken, er wolle sich selbst heroisch inszenieren. Stattdessen wirkt er ehrlich und bodenständig, was das Ganze umso eindrucksvoller macht.
Besonders spannend fand ich die Einblicke in seine politischen Kämpfe, die Korruption in Russland und die unglaubliche Stärke, die er trotz aller Widrigkeiten zeigt. Man merkt, dass ihm sein Land und die Menschen dort wirklich am Herzen liegen, auch wenn er dafür einen hohen Preis zahlen muss.
Der Schreibstil ist klar und zugänglich, ohne unnötig kompliziert zu sein, was mir gut gefallen hat. An manchen Stellen geht es ziemlich ins Detail, was vielleicht nicht jeder spannend findet, aber ich persönlich fand es interessant, weil man so versteht, was Nawalny antreibt.
Wenn man sich für Politik, Russland oder einfach nur die Geschichte eines Menschen interessiert, der für seine Überzeugungen einsteht, ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Es ist inspirierend und macht einem bewusst, wie wichtig Freiheit und Gerechtigkeit sind – Dinge, die man oft als selbstverständlich betrachtet.
Fazit: Ein ehrliches, bewegendes Buch über Mut und Prinzipien. Sollte man gelesen haben!
Kevin Feegers“
Klappentext
Als er im Sterben lag, sagte Paul Auster seiner Frau, er wolle ein Geist werden. Und das ist er für Siri Hustvedt geworden: eine allzeit spürbare Präsenz, schmerzlich und tröstlich zugleich. Sie trägt seine Jacke, sie meint, seine Zigarillos im Haus zu riechen, sie liest seine Bücher von Neuem. Und zum ersten Mal seit langer Zeit liest sie ihre eigenen Liebesbriefe, vom Beginn einer gemeinsamen Geschichte, die 43 Jahre währen sollte.
Mit ihrem beispiellosen Trauer-, Gedächtnis- und Liebesbuch nähert sie sich dem unmöglichen Wunsch, Paul zu neuem Leben zu erwecken. Und Paul selbst kommt zu Wort, mit Briefen, die er für den Monate vor seinem Tod geborenen Enkel Miles hinterlassen hat.
In diesem großen Werk der Erinnerung werden Fragen aufgeworfen, die alle Menschen angehen; es lässt eine einzigartige Liebes- und Lebensgemeinschaft wiedererstehen, die des legendär gewordenen Autorenpaars aus Brooklyn.
Rezension
Thomas David, Tages-Anzeiger - Das Magazin
Ein ungestümes Buch, ein echtes Hustvedt-Buch. Am schönsten ist das Buch freilich als Liebesroman, als Geschichte von Siri und Paul/Paul und Siri.
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau
Das Schreckliche und Hoffnungsvolle bleiben im Privaten wie Politischen, im Kleinen wie Grossen untrennbar verbunden. Das macht „Ghost Stories“ zu einer berührenden Lektüre, die weit über die Geschichte von Siri und Paul hinausweist.
Ursula Scheer, FAZ.NET
Das ist neben so vielem anderen, was dieses Buch so klug und ergreifend macht, vielleicht das Beste: Es schildert die sehr persönlichen Erlebnisse, Gefühle und Gedanken zweier Menschen und sagt dabei etwas über alle. Mit den Mitteln der Literatur und mit analytischer Energie.
Sabine Rohlf, Berliner Zeitung
Es ist ein tröstliches Buch. Es gibt aber etwas, das wie ein dunkler Schatten über allem liegt, was in diesem Buch steht.
Xaver von Cranach, SPIEGEL plus
'Ghost Stories' ist eine wahre Geschichte, die niemanden unberührt lässt.
Gabriela Herpell, Süddeutsche Zeitung
Trotz düsterer Momente ist ihr Buch jedoch eine Feier des Lebens. Und Auster ihr Co-Autor.
Sebastian Fasthuber, Falter
Es ist das grosse literarische Verdienst von Siri Hustvedt, dass sich das Buch nicht wie die Reminiszenzen einer Witwe liest, sondern wie das lebendige Erinnerungsbuch einer Frau, die im Schreiben wieder zu leben beginnt.
Mara Delius, Welt am Sonntag“
Klappentext
Ein souverän erzählter, verblüffender Roman über zwei Frauen aus verschiedenen Kontinenten, die sich beide auf abenteuerliche Weise aus ihrem vermeintlich unabänderlichen Schicksal lösen. Dieser Roman handelt von zwei Großmüttern, die eine aus einer armen Schweizer Bauernfamilie, die andere aus einer relativ wohlhabenden Familie in Kamerun. In einer unglaublich knappen, wie gemeißelten Sprache geht es um deren Kindheit, Hoffnungen und Enttäuschungen. Sie heiraten, werden gedemütigt und entwürdigt. Aber durch diese Erfahrungen staut sich eine gewaltige Wut auf, die schließlich, auch mit Hilfe der jeweiligen Enkeltöchter, zu ihrer Befreiung führt.
Rezension
Elke Heidenreich, Literaturclub“
Klappentext
Albanien 1989 - es herrschen Mangelwirtschaft, die Geheimpolizei und das Proletariat. Für die zehnjährige Lea ist dieses Land ihr Zuhause: ein Ort der Geborgenheit, des Lernens und der Hoffnung. Alles ändert sich, als die Mauer fällt. Jetzt können die Menschen wählen, wen sie wollen, sich kleiden, wie sie wollen, anbeten, was sie wollen. Aber die neue Zeit zeigt bald ihr hartes Gesicht: Skrupellose Geschäftemacher ruinieren die Wirtschaft, die Aussicht auf eine bessere Zukunft löst sich auf in Arbeitslosigkeit und Massenflucht. Das Land versinkt im Chaos, und Lea beginnt sich zu fragen, was das eigentlich ist: Freiheit. In hinreißender Prosa erzählt die Autorin über das Erwachsenwerden im poststalinistischen Albanien und in einer schillernden Familie, die vom Sturm der Geschichte erfasst wird.
Rezension
Ich habe bei der Lektüre vieles bestätigt bekommen, was man aus der Geschichte ständig serviert bekommt: der Übergang von einem System zum nächsten verläuft so gut wie nie friedlich. Aber was hätte man den Albanern wünschen sollen? Statt neu aufkeimendem Nationalismus, statt Abgleiten des Liberalismus in Raubritter-Kapitalismus und Korruption? Ganz bestimmt nicht, dass der jahrzehntelange Stalinismus weiterhin am Ruder bleiben sollte, damit ein Bürgerkrieg verhindert werden konnte!
Sehr anregend für einen Geschichtslehrer, mit dem Buch könnte man ein Semester lang an der Oberstufe seinen Unterricht bestreiten.
Dr. Christian Pilgram“
Klappentext
Eine junge Frau mit einem unbeugsamen Willen. Und eine Gesellschaft, die versucht, sie zu brechen.
Unter der sengenden Sonne der Lombardei im Jahr 1935 begegnet Francesca zum ersten Mal Maddalena, die von allen im Ort nur 'Malnata' genannt wird: 'Die Unheilbringende'. Francesca - zu Konformität und Gehorsam erzogen - ist sofort fasziniert von dem barfüßigen Mädchen, dessen Hände immer schmutzig sind, die Augen voller Trotz. Entgegen allen Warnungen freundet sich Francesca mit Maddalena an und lernt mit der Zeit, den Lügen der Erwachsenen zu misstrauen. Doch in einer Gesellschaft, die keinen Platz hat für weibliches Freiheitsdenken, ist jedes falsche Wort und jede unfolgsame Tat eine Gefahr ...
Ein aufsehenerregender, vom Feuilleton hochgelobter Roman über die Macht weiblicher Selbstbestimmung und eine Hymne an die Kraft der Freundschaft. Beatrice Salvionis Debüt sorgte nicht nur in Italien für große Aufmerksamkeit, wo es wochenlang auf der Bestsellerliste stand: 'Malnata' wird in 35 Sprachen übersetzt.
Rezension
Maddalena erinnert mich an 'Die rote Zora': wild, mutig und unangepasst. Gerade deshalb wird sie zur Aussenseiterin. Die Freundschaft zwischen ihr und Francesca ist einprägsam, weil sie zeigt, wie sehr ein Mensch den anderen verändern kann. Durch Maddalena beginnt Francesca, die Regeln und Ungerechtigkeiten ihrer Umgebung zu hinterfragen.
Mich hat beeindruckt, wie der Roman deutlich macht, wie schwer es ist, anders zu sein – besonders in einer Zeit, in der Gehorsam und Anpassung erwartet werden. Malnata ist für mich eine bewegende Geschichte über Mut, Freundschaft und darüber, den eigenen Weg zu finden.“
Klappentext
'Frankie ist warmherzig und klug; eine Frau, die Sie unbedingt kennenlernen sollten!' Bonnie Garmus
New York, 1965: Völlig mittellos strandet Frances Howe mit Mitte zwanzig in New York City. Für die junge Frau aus der irischen Provinz ist die fremde Großstadt beängstigend, aber auch wild und aufregend. Die Wolkenkratzer sind endlos, die Nächte lang, in den Straßen von Greenwich Village vibriert das Leben. Und Frankie, die bisher immer eine Nebenrolle im eigenen Leben gespielt hat, lässt sich treiben. Dann lernt sie Joe kennen, der als Chauffeur arbeitet, aber eigentlich als Künstler erfolgreich werden will. Joe und Frankie verlieben sich und tauchen gemeinsam ein in die Kunstszene der Stadt. Ein Leben, das vor Intensität nur so lodert. Frankie hilft in einem französischen Restaurant aus und macht es bald zum angesagtesten Lokal des Viertels. Endlich, so scheint es, spielt sie die Hauptrolle in ihrem Leben. Doch dann kommt auch Joe zu Ruhm. Frankie erkennt den Mann, den sie liebt, kaum noch wieder. Und plötzlich droht ihr alles, wofür sie gekämpft hat, zu entgleiten ...
Eine faszinierende Geschichte über Freundschaft, Liebe und Schmerz, über Kunst und New York, so bewegend, traurig-schön und schillernd wie nur Graham Norton sie schreiben kann.
Rezension
Sascha Krüger ― Galore
Ein Meisterwerk der Erzählkunst, das von der ersten Seite an fesselt und die Leser:innen nicht mehr loslässt.
The Independent on Sunday“
Klappentext
2014: Bei einem Abendessen mit engen Freunden trägt der Dichter Francis Blundy ein Gedicht zu Ehren seiner Frau Vivien vor. Niemand am kerzenbeleuchteten Tisch ahnt, dass noch Generationen später über dieses Gedicht spekuliert werden wird, denn die einzige Niederschrift bleibt unauffindbar. 2119: Ein Großteil der westlichen Welt ist überflutet, England nur noch ein Archipel. Der Literaturwissenschaftler Thomas Metcalfe forscht über das frühe 21. Jahrhundert, insbesondere über Blundys Gedicht für Vivien. Fasziniert von den Möglichkeiten und der Freiheit der damaligen Zeit stößt er auf eine große Liebe und ein Verbrechen, das seine Vorstellung davon, was wir wissen können, völlig auf den Kopf stellt.
Rezension
Dr. Christian Pilgram“



Warenkorb
Merken

















